Der Sommer sagt langsam Aufwiedersehen

Ihr Lieben, während sich der Sommer langsam aber sicher verabschiedet, hinke ich meinen Blogbeiträgen ein "klitzekleinesbisschen" hinterher.
Der August war pickepacke voll mit Momenten, die ich gerne auf dem Blog thematisieren wollte, die hier unbedingt ihren Platz finden sollten und bei denen ich gar nicht erwarten konnte, sie euch zu zeigen.
Letztendlich kam aber immer wieder das Leben "dazwischen", Herausforderungen, die nichts mit meinem Blog zu tun hatten und so haben es nur 6 eigene Rezepte in einen Beitrag geschafft. 

Auch nicht schlimm, habe ich mir gedacht, denn zusätzlich hatte ich 3x lieben Besuch zum Soulfood Tuesday und sage ganz herzlich Danke an Jens von "Rohstoffverarbeitender Betrieb", Janina von "Kleines Kulinarium" und an Jassy von "Was du nicht kennst" für die köstlichen Beiträge.


Da ich heute etwas Zeit zum Durchatmen habe, gibt es jetzt und hier einen kleinen Rückblick für euch.

Vom 20. Juli bis 15. August durfte ich Gastgeberin des 111. Blogevents auf Zorras Kochtopf sein. Zum Thema "Wraps, Crêpes & Co." wurde genau 40x gerollt, gewickelt… und manchmal auch gestapelt, zerstückelt, verpackt und gebraten… Es war ein großer Spaß und ich bedanke mich bei allen, die einen Beitrag zum Event beigesteuert haben. Hier könnt ihr euch durch die Zusammenfassung stöbern [klick].

Da der August bei uns immer DER Tomatenmonat ist, wurde natürlich auch wieder fleißig geerntet, verarbeitet und eingekocht.
Die Kellerregale stehen nun voller passierter Tomaten, getrockneter Tomaten und zum ersten Mal habe ich fertige Bolognese-Sauce eingekocht.
Das Foto habe ich bei Instagram und Facebook gepostet und viele haben mich nach einer Anleitung gefragt.

Bolognese einkochen

Die Bolo habe ich ganz schlicht gehalten, Zwiebeln und etwas Knobi in Olivenöl gedünstet, Rinderhack darin angebraten und dann den Topf mit geschälten, strunklosen Tomaten aufgefüllt. Dazu italienische Kräuter, Salz und Pfeffer und dann bei geringer Hitze 1-2 Stunden einkochen lassen. Die fertige Bolo habe ich heiß  in saubere Einmachgläser mit Bügel gefüllt und diese 90 Minuten bei 100°C eingekocht.

 












Wir haben einen Einkochautomaten, aber im Internet findet ihr auch Anleitungen, wie ihr ohne Automaten einkochen könnt ;-) Ich freue mich jedenfalls schon auf einen kalten Wintertag, an dem ich mir eins dieser Gläser aus dem Keller und den Sommer 2015 auf den Teller hole ♥

Am 16. August ging es nach meinem Einkochmarathon dann auch direkt weiter mit der Aktion "Twitter kocht". Mit vielen anderen Bloggern wurde zeitgleich gekocht und bei allen gab es an diesem Abend "Gedünstetes Lachsfilet mit Kohlrabi in einer Orangen-Sanfran-Sauce". Dazu Nudeln und etwas frischer Rucola. Ein sehr leckeres Rezept, das ich bestimmt nochmal in aller Ruhe kochen werde.


Die Zutaten:
  • 500g gewellte Bandnudeln 
  • 500g frisches Lachsfilet am Stück oder 4x125g TK-Lachs (aufgetaut) 
  • 1 Bio Zitrone 
  • 1 Bio Orange 
  • 2 Kohlrabi 
  • 1 EL Butter 
  • 200 ml Gemüsefond 
  • 200g Sahne 
  • 0,1g Safranfäden 
  • 1 EL Petersilie 
  • 1 Handvoll Rucola 
  • Salz & Pfeffer

Die Kochanleitung:

Lachs waschen, trocken tupfen und auf 4 Stücke Backpapier legen. 
Zitrone heiß abwaschen und in Scheiben schneiden, Lachs salzen und pfeffern und mit den Zitronenscheiben belegen.
Lachs mit  dem Backpapier einwickeln und bei Bedarf mit feuerfestem Garn zu Päckchen schnüren. Ich habe das Papier einfach untergeschlagen.
Die fertigen Päckchen kommen für etwa 12 Minuten in den 190°C vorgeheizten Backofen.
Nudeln inzwischen nach Packungsangabe kochen und abgießen, zur Seite stellen und im Topf warmhalten. 
Kohlrabi schälen und klein würfeln. Butter erhitzen und den Kohlrabi darin andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. 
Die Hälfte der Orangenschale abreiben und den Saft auspressen.
Kohlrabi mit Orangensaft ablöschen, mit Gemüsebrühe aufgießen und ca. 5-10 Minuten schmoren lassen. Anschließend Sahne und Safranfäden dazu geben und nochmal kurz aufkochen, mit Petersilie und Orangenschale verfeinern.
Die fertigen Nudeln werden nun unter das Kohlrabigemüse gehoben und zusammen mit dem gedünsteten Lachs und etwas Rucola serviert.
Ich hatte einen wundervollen Abend mit zwei Lieblingsmenschen und sage vielen Dank an 3 Glocken* für das schöne Event und die Organisation.
(*Die Zutaten wurden mir kostenlos von 3 Glocken in Kooperation mit Rewe zur Verfügung gestellt)

Ihr seht, ich habe zu Anfang nicht zu viel versprochen, es gibt heute einiges nachzuholen :-)
Das nächste Ereignis in meinem Terminkalender war der Geburtstag der Mama einer Freundin. Sie hatte sich Häppchen bzw. Fingerfood zum Motto 50er/60er Jahre-Party gewünscht.
Unter einigen Vorschlägen hat sie sich schließlich für kleine Mettigel, Mini-Toast-Hawaii, Kalter Hund und Fliegenpilz-Eier entschieden.
Das Ergebnis habe ich euch bei Instagram und Facebook natürlich nicht vorenthalten und euer Feedback war gigantisch - Dankeschön.

Die Mettigel

Für die kleinen Igelchen habe ich Pumpernickelschneiben gebuttert, etwa einen Esslöffel Mett zu einem Bällchen gerollt und dann mit den Fingern einen Kopf geformt.
Die Stacheln bestehen aus den obligatorischen Zwiebeln. Dafür die Zwiebel schälen, mittig teilen und dann in dünne Streifen schneiden.
Für die Nase habe ich ein Stück schwarze Olive und für die Augen zwei Pfefferkörner verwendet.
   
Jetzt glühen mir die Finger, deshalb gibt es morgen einen Teil 2 meines Rückblicks auf den August 2015. Bis dann ihr Lieben - eure Janke



2. September 2015 , 5 Kommentare

Kommentare:

  1. Anonym14/8/16

    Hallo ,
    was haben Sie als Augen und Nasen benutzt? Finde die Igel total niedlich.
    Gruß Andreas

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  2. Für die Nase habe ich kleine Olivenstückchen und für die Augen Pfefferkörner verwendet. Viel Spaß beim Nachmachen. Janke

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  3. Hallo die Pilze wurden aus Tomaten und eier oder aus Tomaten Mozzarella gefertigt?

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    1. Hallo Mia,
      meine Fliegenpilze bestehen aus Eiern und Tomaten.
      Liebe Grüße Janke

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  4. Anonym23/1/17

    Hallo,
    was haben Sie bei den Igeln für die Stacheln genommen?
    Gruß

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